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Produkt-Info

 
Lean Production reduziert Verschwendung und beschleunigt die Produktion. Nutzen Sie das Prinzip des KANBAN-Supermarketes dann, wenn Sie Lagerhaltung nicht vollständig vermeiden können, Ihre kurzfristige Fertigungsplanung und -steuerung aber dramatisch vereinfachen möchten. Im Beispiel sind drei Produktvarianten im Supermarkt vom jeweils nachfolgenden Produktionsprozess entkoppelt. (Bitte auf das Bild klicken für vergößerte Darstellung des Supermarkt-Prinzips.)
Lean Production reduziert Verschwendung und beschleunigt die Produktion. Nutzen Sie das Prinzip des KANBAN-Supermarketes dann, wenn Sie Lagerhaltung nicht vollständig vermeiden können, Ihre kurzfristige Fertigungsplanung und -steuerung aber dramatisch vereinfachen möchten. Im Beispiel sind drei Produktvarianten im Supermarkt vom jeweils nachfolgenden Produktionsprozess entkoppelt. (Bitte auf das Bild klicken für vergößerte Darstellung des Supermarkt-Prinzips.)

Kanban - So funktioniert Kanban

Die KANBAN-Steuerung wird aufgrund der analogen Funktionsweise auch als Supermarkt-Prinzip bezeichnet: Ein Verbraucher entnimmt kundenanonym vorproduzierte Waren aus einem Regal. Der Betreiber des Supermarktes füllt die entnommenen Mengen nach. Für die Produktion bedeutet dies: Planerische Eingriffe sind lediglich bezüglich der vorzuhaltenden Menge und des Bestellpunktes notwendig. So werden Planungs- und Steuerungstätigkeiten im täglichen Betrieb auf ein Minimum reduziert. Die Prozesse sind über ein Pufferlager miteinander verbunden, in dem der Lieferant die produzierten Teile bereitstellt, und aus dem der Kunde die Teile entnimmt.


KANBAN ersetzt also die herkömmliche Auftragssteuerung durch eine Verbrauchssteuerung, indem aus zwei hintereinander liegenden Prozessen ein verknüpfter selbststeuernder Regelkreis gebildet wird. Der Regelkreis besteht aus einem Teile verbrauchenden Prozess, dem Kunden, und einem vorgelagerten Teile erzeugenden Prozess, dem Lieferanten. Die KANBAN-Karte dient hierbei als Auftragsdokument.

Erhält der Kundenprozess einen Auftrag zur Herstellung eines Erzeugnisses, so entnimmt er ein entsprechendes Teil aus dem Pufferlager. Die dadurch entstandene Lücke muss durch den Lieferantenprozess wieder geschlossen werden. Als Fertigungsauftrag dienen dafür an den Teilen oder den Teilebehältern befestigte KANBAN-Karten. Bei Entnahme eines Teils aus dem Pufferlager wird die entsprechende Karte von hier zum Lieferanten befördert. Die Karten zirkulieren in einem Regelkreis. Dieses Verfahren heißt „Karten-KANBAN“.

Je nach Anforderung kommen unterschiedliche KANBAN-Arten zum Einsatz:

  • Ampel-KANBAN
  • Behälter-KANBAN
  • Zweikreis-KANBAN
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Kanban - Ein Baustein zur wirtschaftlichen Fertigungssteuerung